Ein Sonntag, wie nicht jeder ist...
Mut zum Bekennen, in Wort und Tat. Das war die Botschaft unsres Bischofs Wittich zum Jugenddienst in Friedrichroda...
Ein Sonntag wie nicht jeder ist…
Friedrichroda, endlich war es soweit, der gemeinsame Jugendgottesdienst der Bezirke Gotha und Meiningen fand statt. Der letzte Jugenddienst vor der Sommerpause und Bischof Wittich war auch dabei!
Begonnen wurde dieser Sonntag 10 Uhr mit einem offenen Singen, wobei Lieder für den Jugenddienst gemeinsam geübt wurden. In voller Erwartung auf den Gottesdienst stimmten uns drei junge Brüder instrumental mit Orgel, Trompete und Horn ein. Auch trugen uns kurz vor dem Dienstbeginn zwei junge Geschwister etwas Nachdenkliches vor, „ Gespräch mit Gott“.
Nun war es soweit, während wir das Eingangslied „Herr, hier bring ich mein alles“ sangen, trat unser Bischof an den Altar um uns 170 Jugendlichen zu dienen. Als Bibelwort diente uns Apostelgeschichte 4, 31: "Und als sie gebetet hatten, erbebte die Stätte, wo sie versammelt waren; und sie wurden alle vom Heiligen Geistes erfüllt und redeten das Wort Gottes mit Freimut".
Nach dem die Jugend das Kinderlied: "Komm sag es allen weiter“ in genialer Weise vorgetragen hatte, war der Bischof so "berührt und bewegt“, dass er in etwa sagte: "Ich habe gespürt, dass ihr schon eingestimmt seid und ich euch nicht erst aufwärmen muss!" Er betonte den "Mut zum Bekennen des Evangeliums“. Er brachte uns praxisnahe Beispiele, die wir doch nutzen können für unser eigenes Leben.
Als erstes sprach er über eine Jugendliche. "Sie startete mit ihrem Fahrlehrer zu einer Fahrstunde. Der Fahrlehrer stellte es ihr frei, wo sie hin fahren wolle, sie entschied sich alle Naks in Nürnberg anzusteuern. Sie bekannte damit, was sie ist und wozu sie steht!
Der Bischof erzählte ein Erleben von sich: ein Vorgesetzter bestellte ihn zu sich ins Büro und sagte: sie predigen doch in einer Kirche? Der Vorgesetzte sprach Neuapostolische nicht richtig aus. Da sagte unser heutiger Bischof zu ihm: Ja, in der neuapostolischen Kirche, haben sie was dagegen!? Der Bischof sagte uns, dass ihm das einfach aus dem Mund gekommen war, Wirkung des Heiligen Geistes!
Der Älteste Voigt wurde zum Mitdienen gerufen und knüpfte gleich mit einem Beispiel in seinem Dienen an. Er war als Lehrer an der Oberschule einmal mit im Schwimmlager. Währen den Übungen sprang ein 17 jähriger Hüne einfach ins tiefe Wasser. Er konnte nicht schwimmen; in Todesangst ring der Jugendliche um sein Leben. Der Älteste schaffte es nur mit Hilfe eines anderem ihn rauszuholen. Seine Eltern, Oma und Opa kamen in Eile und fingen an nur zu schimpfen. Das einzige, was der Jugendliche sagte war "Danke“, kein Wort mehr sprach er zu seinen Rettern. Unser Ältester bezog das Erleben auf unsern Glauben. Wer so dankbar ist, wie der Jugendliche über seine eigene Errettung durch Jesus, der wird leben!
Bevor wir Tischgemeinschafft mit Jesus feierten, sprach der Bischof vom Heiligen Geist. Petrus und ein anderer Jünger standen vor dem gleichen Rat, von dem Jesus verurteilt wurde. Die zwei Jünger waren "abgefüllt vom Heiligen Geist und redeten Gottes Wort“. Sie bekannten sich in Todesangst, schließlich verurteilten diese Jesus damals zum Tode. Im Anschluss feierten wir das Abendmahl. Während des Umlaufs spielte ein Streichquartett mit viel Gefühl.
Als der Gottesdienst beendet war rief der Bischof unseren Marcel nach vorn an den Altar, um uns über den weiteren Verlauf zu informieren. Das war jedoch ja nur eine Ablenkung: Jugendliche aus beiden Bezirken hatten ein Geschenk vorbereitet, da der Bischof erst vor kurzem Geburtstag hatte. So überreichte unsere Judith dem Bischof das Geschenk mit dem er nicht gerechnet hatte und war sehr erfreut, dass wir an ihn in dieser gedacht haben.
Das zweite Geschenk brachten alle jungen und älteren anwesenden Brüder in Form eines Männerchorliedes, „Lass mich nicht aus deiner Gnade fallen“. Was nicht nur dem Bischof sehr berührte, auch unsre Schwestern waren sehr angetan.
Nach dem der letzte Ton erklungen war, folgte ein Gruppenfoto und die Speisung der 170. Was gab es eigentlich zum Mittag? Hot Dogs! Und die waren wirklich ein Genuss.
Nach der Mittagspause gab es eine vielseitige Gesprächsrunde mit dem Bischof. Wo man froh, stolz und mit Mut seinen Glaubensfragen stellen konnte. Den Nachmittag beendete der Bischof mit einem Gebet.
Dieser Tag in Worten einzelner Jugendlichen ausgedrückt: „Mut machend, vielseitig, lecker, eingeparkt, anstrengend, praxisnah, genial, Gesang berührend/ an die Wand drückend, Mut zum Bekennen“.
Nicht nur gestärkt, auch abgefüllt vom Heiligen Geist konnte der Heimweg angetreten werden.
Danke an alle Helfer und Gebete zum Gelingen des Events der Jugend!!!







