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Wort zum Monat November  - jugend-mittendrin.de

Wort zum Monat November

(01.11.2011)

Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. Psalm 103,2

Gegen das Vergessen!

Fieberhaft forschen Mediziner daran, einer furchtbaren Erkrankung vieler Menschen auf die Spur zu kommen und Möglichkeiten zur Abhilfe zu finden. Typische Symptome dieser Krankheit sind Einschränkungen des Gedächtnisses und Denkvermögens sowie Behinderungen von Sprache und Motorik.

Diese Auswirkungen führen schließlich zu einer völligen Veränderung der Persönlichkeitsstruktur des Erkrankten. Die lateinische Bezeichnung heißt sinngemäß „ohne Geist“ oder auch „abnehmender Verstand“. Das ist sehr schlimm; Menschen mit dieser Erkrankung haben unser ganzes Mitgefühl. Ich will daraus keinen Vergleich bemühen, wenngleich sich Ansätze zum Nachdenken auftun.

Jeder Mensch ein einmaliger Gedanke Gottes - jeder Mensch eine einzigartige Persönlichkeit!

Es stellt sich die Frage, wie die Entwicklung einer göttlichen Persönlichkeit gefördert wird. Eine Antwort bietet sich an: Vergiss nicht, was Gott dir Gutes getan hat!

In der Gute-Nachricht-Bibel lese ich weiter:

Meine ganze Schuld hat er mir vergeben,

(Angesichts der europäischen Schuldenkrise kommt der Gedanke: Wer macht das schon, die ganze Schuld vergeben?)

dem Grab hat er mich entrissen,

(Das ist unbeschreiblich!),

hat mich mit Güte und Erbarmen überschüttet,

(Er „überschüttet“ mit Erbarmen, das ist viel mehr als Vergebung!)

Mit guten Gaben erhält er mein Leben,

(Darüber muss man einfach reden…)

täglich erneuert er meine Kraft, und ich bleibe jung und stark wie ein Adler …

(Ich könnte es nicht besser beschreiben!)

Solche Erfahrungen mit unserm himmlischen Vater dürfen nicht vergessen werden. Täglich will ich daran denken und davon reden. So bleibt es im Sinn.

Mit Sicherheit ist diese „Rede“ eine hervorragende Methode, der Sprachlosigkeit über Glaubenserfahrungen entgegenzuwirken und die „Glaubens-Motorik“ wird ebenfalls angeregt!

Wer Gott lobt, gewinnt zunehmend Verständnis für seine Größe, letztlich auch Verständnis für sich selbst. Ach ja, und von der Krankheit „Gottes-Güte-Vergessen“ bleibt er verschont!


Jörg Leske